13/08/2026 0 Kommentare
Aktuelles von der RKW in Zinnowitz
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Aktuelles von der RKW in Zinnowitz
Tag 3:
Auch heute begann der Tag um 7.30 Uhr – diesmal mit lauter Kindermusik. Wer da nicht rasch und fröhlich aufsteht, ist selber schuld!
Das Thema war heute: Wo finden wir Ruhe und Kraft?
Moses brauchte dringend einen Ort, an dem er Ruhe finden konnte, denn er hatte einen Ägypter erschlagen und musste fliehen. Gut, dass er nach Midian kam, wo er an einem Brunnen seine Frau Zippora fand und viele Jahre als Schafhirte arbeitete. Dort in Midian hatte er seinen Ruheort gefunden. Vinzenz, der in den Anspielen Moses spielt, sagte in seiner Rolle dazu: „Hier habe ich zu mir selbst gefunden. Hier fragt mich niemand, woher ich komme.“ Mal sehen, wie es mit ihm weitergeht.
Zum Mittag gab es dann kein Mittagessen, da wir zu einer Strandführung aufbrachen. Stattdessen hatten wir uns alle Brötchen geschmiert, denn schließlich soll ja niemand verhungern. Die Strandführung machten zwei richtig coole junge Frauen vom VEREIN JORDSAND zum Schutz der Seevögel und der Natur e. V. In zwei Gruppen haben wir zuerst den Dünenwald erkundet, viel über die Ostsee und ihre Besonderheiten erfahren und dann gekeschert. Sogar Ostseegarnelen und Seeschnecken sind in unsere Kescher gegangen.

Nach dem Abendessen sind wir dann wieder an den Strand gegangen. Dort haben wir die partielle Sonnenfinsternis angeschaut. Jeder hatte dafür eine spezielle Brille, denn sonst hätten wir uns die Augen kaputt gemacht.

Leider war es keine totale Sonnenfinsternis, aber es wurde wirklich dunkler und das Licht hat sich total verändert. Außerdem wurde es richtig kalt. Die meisten waren der Meinung, dass es irgendwie romantisch war.

Beim Abendgebet konnten alle sagen, was ihnen am besten gefallen hat und wofür sie Gott danken wollten. Bei Werwolf und Mau-Mau und einer letzten Brötchenhälfte, die noch verspeist werden konnte, klang ein langer und schöner Tag aus.

Mal sehen, was der morgige Tag bringt.
Leider mussten wir uns von zwei Teilnehmern verabschieden, die krankheitsbedingt abgeholt werden mussten. Liebe Finja und lieber Theo – gute Besserung und bis zur nächsten RKW!
Bis morgen
Euer RKW-Redaktionsteam
Elisabeth, Emilia und Regina
Die Sonnenfinsternis hat David zu einem Gedicht inspiriert, das wir Euch nicht vorenthalten wollen:
Ode an die Sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis ist noch nicht zu sehen,
doch wir alle flehen, dass sie bald erscheint,
damit dies Gedicht sich bald besser reimt.
Alle warten ganz gespannt,
kommen von überall angerannt.
Doch leider ist noch nichts zu sehen,
schon wollen einige wieder gehen.
Doch da leuchtet es auf im Abendschimmer,
ist zuerst nur ein leichtes Gedimmer.
Die Sonnenfinsternis steigt, es wird langsam dunkel,
leider sieht man kein Sternengefunkel.
Doch dann ist sie richtig da und klar,
die Augen schützen wir mit dem Brillenstar.
Nur bei Neumond kann es sie geben,
die totale Sonnenfinsternis, nach der wir streben.
Leider fehlten an dieser 15 Prozent,
die haben uns von der Totalen getrennt.
Ein Gedicht von David Emanuel Kauter











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